Immobilienbewertung

So schätzen Banken und Versicherungen den Wert Ihrer Immobilie

 

 


Grosse Unterschiede bei den Hypotheken-Offerten   

Woher kommen die Differenzen bei den Zinsen und den Schätzwerten der Immo-Preise?

 

Einer der grossen Hebel bei der Hypothekarvergabe von Banken und Versicherungen ist die Bewertung der Immobilie. Seit September 2014 gilt in der Schweiz das sogenannte Niederstwertprinzip: Demnach gilt jeweils der tiefere Wert zwischen dem Kaufpreis und dem Bankpreis als Grundlage für die Belehnung.
Der Objektwert, den die Banken eruieren, gilt als Berechnungsgrundlage für die Höhe der Hypothek. 
Als Faustregel gilt, dass eine Immobilie bis maximal 80 Prozent belehnt wird. Ist der Objektwert, den die Bank verifizieren kann, weitaus tiefer als der Kaufpreis müssen Sie als Immobilienkäufer weitaus mehr liquide Mittel für den Kauf der Immobilie bereitstellen.


Unterschiedliche Bewertungsmethoden führen zu Unterschiede bei den Offerten

Nicht bei jeder Bank ist ihre Immobile gleich viel Wert !

 

Da Banken teilweise unterschiedliche Tools zur Bewertung nutzen und diese zusätzlich auf subjektiven Einschätzungen wie der Beurteilung zur Lärmimission oder der Attraktivität der Aussicht basieren, kann es vorkommen, dass Banken bei der Bewertung von ein und derselben Immobilie teilweise zu sehr unterschiedlichen Objektwerten kommen.
Dies kann mehrere Tausend Franken bedeuten.

 

Aber auch die strategische Ausrichtung der Bank entscheidet über die Konditionen

Neben der Objektbewertung ist aber auch die strategische Ausrichtung der Bank entscheidend für die Offerten und die Konditionen, die ein Kunde erhält. Will eine Bank im Hypothekargeschäft weiter wachsen, wird sie andere Konditionen offerieren als einer Bank, die sich eher auf andere Geschäftsfelder konzentriert. Aber auch die lokale Komponente ist nicht zu unterschätzen. Nicht jede Bank ist in einem regionalen Markt präsent und beurteilt die Attraktivität der regionalen Märkte gleich.

 

Wichtig für den Käufer einer Immobilie
Trotz niedriger Zinsen steigen die Hürden für den Immobilienkauf. Seit September 2014 müssen Banken und Versicherungen bei der Kreditvergabe das so genannte Niederstwertprinzip anwenden.
Manche Immobilienkäufer sind dadurch gezwungen, mehr Eigenkapital einzusetzen – oder sich nach einem günstigeren Objekt umzusehen. 
Der Vergleich von Anbietern lohnt sich umso mehr.  Die tiefen Zinsen locken die Schweizer, in die eigenen vier Wände zu investieren. Die meisten sind dabei auf einen Hypothekarkredit angewiesen. Banken und Versicherungen finanzieren jedoch gemäss Branchenvorgabe maximal 80 Prozent des so genannten Belehnungswerts; die restlichen 20 Prozent müssen Käufer selbst aufbringen können. 
Bislang orientierte sich der Belehnungswert meist am Kaufpreis.
Seit September gilt nun, dass Hypothekar-Anbieter jeweils den tieferen Wert aus Kaufpreis und Schätzwert für die Berechnung des Belehnungswertes heranziehen müssen – das sogenannte Niederstwertprinzip.
Eingeführt wurde es im Rahmen eines Regulierungspakets, das angesichts der steigenden Preise darauf abzielt, die Überhitzung des Markts zu dämpfen. 

 

 

 
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